PPAUGEWELT 21

Wärme, aufsteigende Wärme, aufsteigende Wärme wie Watte um meinen Kopf. Drängende Schwere mit der Wärme verbrüdert, streckt seinen Arm und zieht einen Vorhang um meine Umwelt. Ein Schleier, der wie ein wachsendes Gespinst immer dichter, weicher, undurchlässiger, besitzergreifender wird. Schon werden die Stimmen und Geräusche um mich herum immer dünner, die Welt rückt ab von mir und ist kaum noch wahrzunehmen. Die Füße verwachsen mit dem Boden durch die übergroße Gravitation der nichts mehr entgegengesetzt wird. Mein Körper entzieht sich meiner Kontrolle und verschwindet im Nichts. Ich bin nur noch dieser eine Gedanke, der immer dünner und kleiner wird. Alles wird aufgesaugt von dieser

 

Stille

 

Die stummen Bilder fangen an zu laufen durch meinen Kopf, durch mich, durch mein Leben, mein Sein ...